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Wacholder

Juniperus

Der Wacholder wird in vielen Kulturen als  heilige Pflanze verehrt. Ihm werden magische Kräfte zu gesprochen. Nicht umsonst wird er heute noch von den letzten Schamanen Sibiriens, Baum des Lebens genannt. Die Zweige und Nadeln des Baumes eignen sich hervorragend zum Räuchern. Er wird seit prähistorischen Zeiten verräuchert um krankmachende Demonen fern zu halten. Zudem gilt die Wacholder-Räucherung seit frühester Zeit als Schutzmittel gegen Ansteckungen.

Auch die kleinen schwarzen Beeren des Wacholderbusches, lassen sich verräuchern, bringen ein leicht fruchtiges Aroma mit sich und wirken reinigend und desinfizierend. 

In allen frühzeitlichen schamanistischen Kulturen, in deren Lebens­raum der Wacholder vorkommt, wur­de dieser Baum oder Strauch als heilig verehrt. Dem Wacholder werden bestimmte magische Kräfte zugeschrieben, die ihn als Schutz- und Lebensbaum auszeichnen. Baum des Lebens wird er heute noch von den letzten Schamanen Sibiriens genannt. Sein Holz, die Zweige oder die Beeren, werden seit prähistorischer Zeit für kultische und medizinische Räucherungen verwendet.

Besonders krankmachende Dämo­nen, so hieß es später im Mittelalter, werden von seinem Rauch ferngehalten. Aus den frühesten Zeiten der Menschheit hat sich bis in unsere Zeit hinein der Ruf des Wacholders als Schutzbaum erhalten. Wenn wir in alten Kräu­ter­büchern über den Wacholder lesen, finden wir viele Angaben, bei denen sich kultische, magische und medizinische An­wen­dungen des Wacho­lders verbunden haben.
Wo es nach Wacholder riecht, hält sich der Teufel nicht auf, hieß es in alten Aufzeichnungen. Mit Wacholder-Räu­cherungen wollte man sich krank­machende und schädigende Einflüsse fernhalten.
Wacholder-Harz ist allerdings selten, denn der Baum sondert nicht so schnell und meist auch nicht besonders viel Harz ab. Dafür muß man dieses Harz jedoch nur etwa ein halbes Jahr trocknen, und es riecht besonders fein.

Das Harz hat eine desinfizierende Wirkung und wurde wegen der reinigenden Qualität des Rauches an Krankenlagern gebraucht. Es erwärmt und löst Verschleimungen. Wacholder-Harz-Räucherungen wurden später im Mittelalter vor allem zur Behandlung von rheumatischen Schmerzen, Quetschungen, Läh­mungen und Geschwulsten verwendet. Sicher waren diese Maß­nahmen auch schon in der Frühzeit bekannt. Die betreffenden Kör­per­teile werden dabei über den aufsteigenden Wacholderrauch gehalten.
In einem Kräuterbuch aus dem Jahre 1874 wird berichtet, daß Räuche­rungen mit Wacholderbeeren und –holz bei Geschwüren und rheumatischen Beschwerden helfen. Ein Fla­nellappen wird dazu in den aufsteigenden Rauch gehängt, danach wird mit diesem über die betreffenden Körperteile gerieben.
Wacholder-Räucherungen galten seit frühesten Zeiten als Schutz­mittel gegen Ansteckungen. So wurden zur Zeit der großen Pest­epidemien in den Städten Wa­cholderfeuer entzündet. Im antiken Griechenland hieß es, der Rauch von Wacholder verleihe die Gabe zu Prophezeiungen. Schon seit der früh­esten Zeit wird dem Wacholder eine ganz besonders lebensstärkende Energie zugesprochen, die bei Räu­cherungen auf den Menschen wie auch auf die Räumlichkeiten übergehen soll. Wacholder-Räucherungen eignen sich besonders gut für die Rekonvaleszenz, um Menschen und Räume mit neuer Lebensenergie aufzuladen. Wacholder soll unsere Achtsamkeit stärken, er macht wie sein Name sagt wach. Für Räu­che­rungen mischt man die Wachol­der­nadeln und -beeren mit Räucher­harzen wie San­darak. Auch getrockneter Salbei verbindet sich in einer Mischung gut mit der Wirkung und dem Duft des Wacholders.

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