Youtube-Tipp: Weihrauch für den Pharao

Wo lag das sagenumwobene Land Punt, die Weihrauchquelle der Pharaonen? Eine spektakuläre Grabung in Oberägypten rückt die Frage, die Experten seit Generationen beschäftigt, erneut in den Focus wissenschaftlicher Betrachtung. Der Tübinger Professor Dr. Christian Leitz legt mit einem Team aus deutschen, polnischen und ägyptischen Archäologen seit 2003 den letzten, noch unerforsch-ten Tempel im Land am Nil frei.

Räucherwerk Copal

Der Copalbaum wurde von den Indianern Copalquahuitl genannt, woher die heutige Bezeichnung Co­pal stammt. Ursprünglich wuchs der Copalbaum nur in Mexiko, heute wird er jedoch in Westafrika, Indien, Madagaskar, Mosambik, Sansibar, Ma­nila und im Kongo angebaut. Es existieren verschiedene Baumarten, die Copal liefern. Unter Copal wird auch das Harz der australischen Kauri­fichte, Agathis australis hort. ex Lindl, einem bis 40 Meter hohen Nadelbaum, angeboten.

Räuchern erobert die Welt

Die Geschichte des Räucherns begann mit der Geschichte des Feuers. Als die Menschen das Feuer entdeckte verbrannten sie in ihrer Experimentierfreudigkeit nicht nur Holz. Sie verbrannten Gräser, Blüten, Pilze, eigentlich alles was Sie finden konnten. Dabei stellten Sie nicht nur fest, dass Harze die an den Holzstückchen hingen besonders gut brannten, sondern zum Beispiel auch dass jedes Holz oder jede Pflanze einen anderen Duft verströmte...

Tibetische Räuchermischungen und Räucherstäbchen

Hier möchten wir Ihnen tibetischen Räuchermischungen vorstellen, die man bei psychischer Instabilität anwendet. Da­zu gehört die Lawudo-Mischung oder jene, die man in Katmandu bei tibetischen Ärztinnen und Ärzten immer kaufen kann. Diese enthält: Aloeholz, dunkler, heller und rötlicher Qualität, Guggul, Weihrauch, Muskatnuß, Ro­sinen, Wacholder, drei Arten von Myrobalan-Harz, Sal-Harz und chinesischen Rittersporn.Nach komplizierten Rezepturen hergestellte Pul­ver, die oft bis zu 30 In­halts­stoffe ent­halten, werden in Form von Räucherungen oder Räu­cher­­stäb­chen verordnet...