Copal

Copal oder Kopal ist eine Sammelbezeichnung für Baumharze verschiedener botanischer Herkunft. Copal ist ein halbfossiles, natürliches Harz, das im Gegensatz zu Frischharzen eine wesentlich größere Härte und somit einen höheren Schmelzpunkt aufweist. Meist stammen die Copalharze aus Südamerika und Südostasien von den Copalbäumen. Beim Verräuchern wirkt der Copal herzöffnend, beruhigend und stabilisierend. Er duftet leicht zitronig- aromatisch bis balsamisch- fein ätherisch.

Räuchern im alten Ägypten

Götter lieben Düfte, sagte man im alten Ägypten und war mit Rauchopfern großzügig. In den Tempeln wie auf allen Hausaltären wurde für sie täglich Wohlriechendes verbrannt. In flachen, offenen, goldenen Schalen opferte man außer­halb des Tempels den Weihrauch für die Götter. Bei Staatsanlässen opferte der Pharao selbst das Räucher­werk. Der Pharao Thotmes IV ist auf der Granittafel auf der Brust der Sphinx weihrauchspendend dargestellt. In Heliopolis, der Stadt des Son­nengottes Ra, opferten die Priester gemäß dem Lauf der Sonne dreimal täglich Räucherwerk: bei Sonnenaufgang Weihrauch, zur Mit­tagszeit Myrrhe und bei Son­nen­unter­gang Kyphi, eine Mischung kostbarer Ingredenzien

Alles über Myrrhe

Für die Griechen waren alle aromatischen Pflanzen göttlichen Ursprungs. Weihrauch und Myrrhe wurden besonders geschätzt. Myrhe (Commiphora molmol) oder auch "Echte Myrrhe" genannt stammt ursprünglich aus Oman und Somalia. Der en verzweigte und dornige Baum liefert circa vier Kilogramm Harz welches als Basis für unzählige Räuchermischungen verwendet wird. Der Sage nach steht die Myrrhe für den Körper und die Erde. Deshalb wirkt Myrrhe auch erdend, beruhigend, verlangsamend, zusammenziehend und verdichtend.

Mit Salbei räuchern

Manche Duft- und Heil­pflanzengärtnereien bieten verschiedene Salbeiarten, die sich zum Räuchern gut eignen. Gerne zeigen wir Ihnen die unterschiede der einzelnen Salbeiarten auf wie Gartensabeli, Räuchersalbei, Russischer Salbei und Weisser Salbei.
Das duftende Sandelholz ist eines der schönsten Geschenke Indiens an die Welt des Duftes. Überall dort, wo es eingeatmet wird, hinterläßt es ein Gefühl der Bereicherung, des Wohlgefühls und der Lebensfülle. Warm, weich, sanft, balsamisch, kosend berührt das Sandelholz die Sin­ne. Es ist ein Duft für die Liebenden und schenkt außerdem wundervolle Träume. In Indien wird es für Kör­perpuder, Öle, Parfüms, Räu­cher­stäbchen und natürlich auch für Räu­cherungen seit Jahrtausenden ver­­wendet.