Räucherkohle
Wozu wird Räucherkohle verwendet: zum Verräuchern von Weihrauch, Harzen und anderen Räucherstoffen.
Um eine Räucherung durchführen zu können benötigt man Räucherkohle – die gebräuchlichste Verwendung sind Kohletabletten. Diese wurden mit Salpeter getränkt und bekommen dadurch eine leicht zu entzündende Wirkung.
Storax
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Wir bieten ab sofort und exklusiv 100% naturreine Storaxbaumrinde als Räucherstoff an. Der Duft von Storax ist betörend, feminin und vanillig-mandelig. Styrax wirkt beim Verräuchern beruhigend und entspannend. Die Storaxbaumrinde wirkt unterstützend in der medialen Arbeit und dient als Schutzräucherung.
Kostus
Sassurea lappa C.B.Clarke
Himalayazeder
Cedrus deodora G. Don
Die Himalayazeder gehört zu der Familie der Kiefergewächse, Pinaceae. Holz, Harz und Nadeln dieser Zeder werden im Himalayagebiet zum Räuchern verwendet. Besonders das Harz verströmt den typisch warm-balsamischen Duft dieses majestätischen Baumes. Der Duft stärkt, gibt Kraft und soll Glück und Schutz bringen. Die Himalayazeder hat eine stärkere psychische Wirkung als die Atlaszeder.
Arura, Arjuna
Terminalia chebula Retz.
Terminalia arjuna (Roxb.) Wight u. Arn.
Emblica officinalis Gaertn.
Rhododendron
Rhododendron anthopogon D. Don
Räucherstoffe der Himalayaregion
Heute stellen wir unsere neue Kategorie “Räucherstoffe der Himalayaregion” vor.
Besonders in der tibetischen Heilkunde verwendete Räuchersubstanzen: Rotes und weißes Sandelholz, Wacholder, Rhododendron, Hedychium, Kostus, Narde, Safran, Moschus, Amber, Muskat, Nelken, Adlerholz, Asant, Pfeffer, Farnkraut, Myrobalan, Guggul, Galgant, Ingwerlilie, Nagarmotha, Bergalant, Granatapfelrinde, Kardamom, Zimt, Terminalia, Sughanda Kokola, Kampfer, Tamala, Tagar. Aus der Fülle der Räucherstoffe werden wir hier die wichtigsten beschreiben.
Vetiver
In Asien ist das Vetivergras aus der Familie der Süßgräser, Gramineae, sehr bekannt, da man es dort als Erosionsschutz pflanzt. Seine starken, weitverzweigten Wurzeln können die Erde auch bei sintflutartigen Regengüssen festhalten. Zum Räuchern wie auch als Zusatz für Räucherstäbchen wird die getrocknete und pulverisierte Wurzel verwendet. Sie verleiht in kleinen Mengen einer Mischung den typischen erdig-süßen, schweren und erotischen Duft, der besonders in Asien sehr beliebt ist.
Patchouli
Die Patchoulipflanze ist eng mit der Minze verwandt und trägt ähnliche Blätter. Beide gehören sie zur Familie der Lippenblütler, Lamiaceae. Patchouli wird etwa einen Meter hoch. Am Patchouliduft scheiden sich die Geister, entweder man liebt ihn sehr oder man rümpft die Nase. In Indien sind gepulverte Patchouliblätter eine beliebte Zutat für Räucherstäbchen. Sie passen besonders gut zu Guggul, Vetiver und Sandelholz. Patchouliblätter werden in kleinen Mengen einer orientalischen Räuchermischung zugefügt. Sie geben dieser eine schwere, erdige und sinnliche Note. Patchouli hat einen sehr intensiven, tiefen, holzigen Duft. In den 60er Jahren war er im Westen sehr beliebt. In Indien werden wertvolle Kleidungsstücke und Teppiche mit Patchouli beduftet, um Motten fernzuhalten.
Guggul
Das Harz des indischen Weihrauchbaumes, indischer Weihrauch oder indischer Bdellium genannt, in Sanskrit Guggulu oder Hindi Guggul, wird in Indien wie arabischer Weihrauch verwendet. Guggulbäume wachsen im mittleren Zentralindien, hauptsächlich in Rajasthan und Gujrat.
Drachenblut
Die Drachenblutpalmen gedeihen in sumpfigen Gegenden Hinterindiens, auf Java, Borneo, Sumatra und auf den Molukken. Sie gehören zur Familie der Palmengewächse (Palmae). Die Früchte sind von einem Schuppenpanzer umgeben. Zwischen den Schuppen tritt Harz aus, das gesammelt, gereinigt und zusammengeschmolzen wird. Daraus werden Bälle oder Stangen geformt und in den Handel gebracht. Drachenblut, Sanguis draconis, ist eine tiefrote, glänzende Masse. Dieses geheimnisvolle Räucherwerk wird seit langem für Rituale verwendet, die sehr negative Energien neutralisieren können. Es gilt als Schutz- und Opferräucherung. Meistens wird Drachenblut mit anderen Stoffen in einer Mischung verwendet, da es als Einzelräucherung einen zu starken dunklen Rauch verursacht. Drachenblut soll die reinigende Wirkung von Weihrauch verstärken. Deshalb fügte man klassischen Kirchen-Weihrauchmischungen einen kleinen Teil bei. Das Harz entwickelt beim Verräuchern einen herb-würzigen, etwas brenzligen Geruch.
Dammar
Der Dammarbaum wächst in Indien und Südostasien, man findet hier ganze Wälder dieser Baumart. Er gehört zur Famlie der Zweiflügelfruchtgewächse, Dipterocarpaceae. Vom Dammar-Harz gibt es verschiedene Qualitäten. Manchmal ist es schwierig, die exakte Qualität festzustellen, denn Dammar wird oft als Sammelname für verschiedene Harze aus Südostasien verwendet. Das Harz kommt als durchsichtige, tropfsteinartige Stücke von gelblicher bis rötlicher Farbe in den Handel. Es gibt auch transparente, farblose Stücke. Die Oberfläche des Harzes ist fein bestäubt. Dammar bedeutet in der malaiischen Sprache Licht. Das Harz hat eine stark lichtbrechende Eigenschaft. Auch im deutschsprachigen Raum bezieht sich der alte Name für Dammar-Harz, Katzenaugen-Harz, auf diese Eigenschaft. Dammarräucherungen wirken erhellend auf unser Gemüt, sie bringen Licht ins Dunkel unserer Seele. Sie eignen sich zum Räuchern bei Traurigkeit, Schwermut und depressiver Stimmung. Dammar, so heißt es, kann hell-sichtig machen, er hilft, mit Lichtwesen wie Engeln in Verbindung zu treten. Dammar duftet zitronig, transparent, fein-ätherisch.
Benzoe
Benzoe wird aus dem ausfließenden Harz (Gummi) des Benzoebaumes hergestellt. Dieser gehört zur Familie der Storaxbaumgewächse, Stryraceae. Zum Räuchern wird meist das festere Resinoid verwendet, das durch Extraktion mit Alkohol oder anderen Lösungsmitteln entsteht. Aus drei Kilogramm Harz erhält man etwa ein Kilogramm Benzoe-Resinoid. Benzoeduft wird in Indien sehr geschätzt, da er weich, sinnlich und warm ist. Er verbindet die Zutaten einer indischen Mischung miteinander, gibt Duft-Körper und macht eine Räucherung zusammen mit Sandelholz typisch orientalisch. Benzoe, das in Großindien, also auf Sumatra, Java, in Thailand und in Kambodscha gedeiht, wird in Indien seit langem als Heilmittel bei Atemwegs- und Hauterkrankungen verwendet. Der Rauch soll besonders bei trockenem Husten hilfreich sein. Benzoe gilt in Indien als Tempelweihrauch und wird dort vor den Statuen und Bildern verräuchert, die das Göttliche und seine Dreifaltigkeit symbolisieren und Brahma, Vishnu und Shiva darstellen (siehe Kapitel Ägypten).
Elemi
Canarium luzonicum (Miqu) A. Gray
Sandelholz
Das duftende Sandelholz ist eines der schönsten Geschenke Indiens an die Welt des Duftes. Überall dort, wo es eingeatmet wird, hinterläßt es ein Gefühl der Bereicherung, des Wohlgefühls und der Lebensfülle. Warm, weich, sanft, balsamisch, kosend berührt das Sandelholz die Sinne. Es ist ein Duft für die Liebenden und schenkt außerdem wundervolle Träume. In Indien wird es für Körperpuder, Öle, Parfüms, Räucherstäbchen und natürlich auch für Räucherungen seit Jahrtausenden verwendet.
Weitere Salbeiarten
Manche Duft- und Heilpflanzengärtnereien bieten verschiedene Salbeiarten, die sich zum Räuchern gut eignen, an, wie:
Gartensalbei
Salvia officinalis L.
Diese Salbeiart ist ursprünglich in Mittelmeerländern heimisch. Da sie nicht winterhart ist, muß sie in Gegenden mit rauhem Klima im Haus überwintern. Der Gartensalbei entwickelt beim Räuchern einen krautig-süßen typischen Salbeiduft.
Weisser Salbei
Ab heute präsentieren wir Ihnen unsere neue Kategorie “Wirksame Räucherstoffe der Indianer Nordamerikas”.
Zunächst möchten wir den Weissen Salbei vorstellen.
Salbei, White sage
Salvia apiana
Räucherungen im alten Ägypten
Sakrale Räucherungen
Anleitung einer Reinigungszeremonie
Hier möchten wir Ihnen erklären wie Sie eine Reinigungszeremonie durchführen können.
Geben Sie etwas Feuersand (Räuchersand) in das Räuchergefäß. Entzünden Sie Ihre Räucherkohle, legen Sie auf den Sand in Ihrem Räuchergefäß und warten bis die Räucherkohle durchgeglüht (sie erhält einen grauen Farbton) ist. Dann legen Sie Ihren Räucherstoff auf.
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